In meinen Regalen steht, was berührt und unterhält, mit der Wärme einer Jane Gardam und der Eleganz eines Martin Suter. Aber auch, was aufwühlt und verstört: von Arthur Schnitzler über Marlene Haushofer und Kazuo Ishiguro bis Stephen King.
In meinen Schreibtischschubladen liegen eigene Manuskripte. Sie stellen Fragen, auf die es nicht immer eine Antwort gibt. Und sie wollen ins Regal. Das möchte ich auch für sie.
Einige meiner Texte kreisen um dieselbe existenzielle Frage: Wie reagieren Menschen, wenn es eng wird? Wenn eine künstlich geschaffene Extremsituation sie in die Ecke drängt? Auf einer abgelegenen Schäreninsel oder in einer Welt mit Sterbetermin. Wenn der Druck so groß wird, dass das Vertrauen in sich selbst und in die anderen ins Wanken gerät?
Das ist der Kern meines Romans Lügenspieler und ein Vierteljahrhundert später auch von PPZ.

PPZ
Roman, (ca. 350 Seiten), 2026, professionell lektoriert
Es ist 2069. Alva lebt mit ihrem Mann Ruben und der gemeinsamen Tochter Lor ein übersichtliches und sicheres Leben. Ein-Kind-Politik, Grundeinkommen, Weltfrieden und geschlossene Grenzen – und mit 65 Jahren wird jeder Mensch in einem feierlichen Akt zum Wohle der Menschheit gestorben. Und dann wird ein Traum war: die Grenzen werden wieder geöffnet. Nach dreißig Jahren! Per Lotterie. Wer das große Los zieht, darf reisen, wohin er will. Der Run auf die Lose beginnt. Nur Alva will nicht. Sie ahnt, dass jede Reise in die Fremde ihren Preis hat. Nur welchen?
[Leseprobe lesen (PDF)]
Lügenspieler
Roman, ca. 200 Seiten, 1997, unlektoriert

Sieben Fremde, ein Ziel. Auf einer kleinen Insel in den Schären, in einem Haus voller Kameras gibt es nur eine Regel, die alle kennen: Niemand sagt die Wahrheit über sich. Alle spielen eine Rolle, um den Preis zu gewinnen. Nur die Ich-Erzählerin bemüht sich um Ehrlichkeit. Und gerät ins Abseits. Denn hier, wo alle lügen dürfen und es tun, macht die Gemeinschaft einsamer als ein Leben allein. Bis die Protagonisten begreift, dass sie die größte Geschichte über sich selbst längst erzählt hat.
Familienerben
Roman, ca. 290 Seiten, 2023, in Überarbeitung
Ellas Männer
Erzählung, ca. 180 Seiten, 2020, unvollendet
Ella ist sehr dick. Der Mann, der ihre Füße begehrt, ist sehr schön. Obwohl sie ihn liebt, macht sie sich auf die Suche nach einem weniger schöner Mann, der die ganze Ella begehrt. Ella findet nicht, was sie glaubt zu wollen.
Weitere Idee, Skizzen und Fragmente warten geduldig in der Schublade auf meiner Zeit und Aufmerksamkeit. Wer neugierig ist, fragt einfach nach.
Bei PPZ geht es im nächsten Schritt um die richtigen Gesprächs- und Ansprechpartner: Literaturagenturen, Lektoren und Verlage, die sich besonders für diesen Stoff interessieren. Eine Leseprobe finden Sie oben, das Exposé sende ich gern zu.
tina.gorf@goolemail.com I +49 (0) 151 1951 1966